Dokumentation
EKG-Analyse

Die EKG-Analyse unterstützt dabei, EKG-Befunde strukturiert aufzubereiten und mit KI-Unterstützung verständlich zusammenzufassen. Der Euvejo übernimmt dabei nicht die ärztliche Bewertung, sondern erstellt einen Vorschlag, der vor der Übernahme geprüft werden muss.
EKG-Analyse starten
- Öffnen Sie im Euvejo das Hauptformular.
- Suchen oder übernehmen Sie den gewünschten Patienten.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche EKG.
- Prüfen Sie den vorbereiteten Text im Eingabebereich.
- Ergänzen Sie bei Bedarf klinische Angaben, Fragestellung oder Vergleichsbefunde.
- Senden Sie den Text an ChatGPT.
Was ausgewertet werden kann
Die EKG-Analyse kann textuelle Befunde, Messwerte und ärztliche Fragestellungen strukturieren. Typische Inhalte sind zum Beispiel Rhythmus, Herzfrequenz, Lagetyp, PQ-Zeit, QRS-Dauer, QT/QTc-Zeit, ST-Strecken, T-Wellen, Leitungsstörungen und Hinweise auf Vorbefunde.
Empfohlene Fragestellungen
- Gibt es Hinweise auf relevante Rhythmusstörungen?
- Bestehen Auffälligkeiten der Erregungsleitung?
- Gibt es ST-T-Veränderungen oder andere Ischämiehinweise?
- Sind QT/QTc-Zeit oder andere Intervalle auffällig?
- Wie lässt sich der Befund kurz und strukturiert für die Patientenakte formulieren?
Ergebnis prüfen
Nach der KI-Auswertung wird die Antwort im Euvejo angezeigt und als PDF vorbereitet. Prüfen Sie insbesondere medizinische Bewertungen, Grenzwerte, Dringlichkeitshinweise und mögliche Widersprüche zum Originalbefund.
Übernahme in die Patientenakte
- Prüfen Sie den Text und das PDF-Ergebnis.
- Passen Sie den Titel für den Karteieintrag bei Bedarf an.
- Klicken Sie auf In die Patientenakte übernehmen.
- Kontrollieren Sie anschließend in T2med, ob der Eintrag korrekt abgelegt wurde.
Hinweise zur Qualität
- Je vollständiger die Eingabe, desto brauchbarer die Zusammenfassung.
- Vergleichs-EKGs und klinischer Kontext verbessern die Einordnung.
- Unklare oder widersprüchliche Befunde sollten ausdrücklich als Fragestellung ergänzt werden.
- Bei akuten Beschwerden oder kritischen Befunden darf die KI-Ausgabe keine unmittelbare ärztliche Prüfung verzögern.